Hüttenberger Kreuzbergfreunde auf „RÜGEN –Entdeckertour“

Hüttenberger Kreuzbergfreunde auf „RÜGEN –Entdeckertour“

Ereignisreiche 5 Tage radelten die 40 Kreuzbergfreunde auf ihrer diesjährigen Tour auf der Insel Rügen.

 

 

Der 1. Tag beinhaltete überwiegend die Anreise nach Rügen im modernen Reisebus mit einem Radanhänger für 40 Fahrräder. Trotzdem blieb der stattlichen Gruppe noch Zeit genug sich die Altstadt von Stralsund näher anzuschauen, ehe es über über die alte Rügendammbrücke in unser Hotel nach Bergen ging.

 

Am 2. Tag der Radreise führte uns der Weg vom Wieker Bodden zum Kap Arkona bis nach Glowe. Die 50 km Tour ging entlang des Wieker Bodden über die Wittower Fähre bis nach Wiek.

Hier verließen wir den Bodden und durchquerten die Halbinsel Wittow. In dem beschaulichen Hafen Breege wurde die erste Rast eingelegt, auch um eines der dort überall angebotenen leckeren Fischbrötchen zu probieren.

Wir radelten weiter über  Juliusruh und dem Tromper Wiek zum Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt Rügens. Nach kurzem Aufenthalt fuhren wir zum unter Denkmalschutz stehenden und autofreien Fischerdörfchen Vitt. Fischräuchereien finden wir in fast jedem Haus und direkt am Strand. Wir radeln nun zurück nach Juliusruh, weiter über die 8 km lange Schaabe bis nach Glowe. Hier endet die heutige Radtour. Leider macht das Wetter nicht mehr so mit. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Mit Bus und verladenen Rädern ging es wieder zum Hotel zurück.

 

Der 3. Tag begann mit  unserer Schiffstour auf der MS Alexander ab Sassnitz. Das Schiff brachte uns an den Kreidefelsen bis zum Königstuhl. Der Königsstuhl ist der berühmteste Kreidefelsvorsprung der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund. Beeindruckend auch die neue Hafenbrücke, die aufgrund der besonderen Bauart zu „schweben“ scheint.

Gegen Mittag starteten wir unsere Radtour von Neu Mukran über den Kolos von Rügen dem KFD Bad „Prora“ nach Binz. In Binz durchquerten wir den Park der Sinne und fuhren um Binz herum zur Granitz. Nach einem kurzen knackigen Anstieg erreichten wir das Jagdschloss. Hier legten wir eine Pause ein. Vom Jagdschloss ging es weiter durch die Granitz nach Sellin. Im Vorbeifahren sahen wir eine der schönsten Seebrücken der Welt. Von Sellin aus durchquerten wir das Seebad Baabe.

 

  1. Tag:

Am letzten Radfahrtag mit ca.  40 km langen Tour fuhr uns der Bus mit dem Radanhänger nach Sellin. Dort wurden die Räder entladen und wir starteten über das Bollwerk zum kleinsten Fährhafen der Welt. „Setz über Fährmann“. Ein Ur-Rüganer setzt heute noch seine Fährgäste mit dem Ruder- oder Motorboot über. Eine kleine Sensation die sich lohnt, aber auch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Nach dem Übersetzen erreichten wir Moritzdorf. Wir fahren über die Moritzburg nach Seedorf, einem

kleinen romantischen Hafen am Neuensiener See. In dem kleinen Ort Groß Stresow angekommen haben wir einen Blick auf das Biosphärenreservat Vilm. Die Insel Vilm war Honneckers privates Feriendomizil. Auch  heute dürfen täglich nur max. 30 Besucher auf die kleine Insel. Entlang des Greifswalder Boddens fahren wir nach Lauterbach. Von Lauterbach aus haben wir noch eine kleine Strandradtour nach Neuendorf vor uns. Der Bus bringt uns nach Putbus zum Bahnhof. Hier treten wir die Rücktour mit dem „Rasenden Roland“ an. Die historische Kleinbahn bringt uns gemächlich durch die Insellandschaft nach Binz, wo noch ein Aufenthalt geplant ist. Leider hat uns der Wetter ein wenig Kummer bereitet. Die Seebrücke und das Kurviertel machten aber trotzdem großen Eindruck auf die Kreuzbergfreunde.

Am Abend fuhr die Gruppe mit dem Bus noch außerhalb des Hotels in ein Fischrestaurant. Unter dem Motto „Fisch satt“ saß man in froher Runde zusammen und konnte das Erlebte nochmal Revue ziehen lassen, ehe uns der Bus wieder in unser Hotel zurückbrachte.

  1. Tag: Nach dem Frühstück hieß es leider wieder Koffer verladen und die Rückreise antreten. Mit der einen oder anderen Flasche Sekt im Reisegepäck und der guten Stimmung im Bus verging auch hierbei die Zeit sehr schnell. Am frühen Abend waren alle wieder zufrieden und wohlbehalten in Hüttenberg angekommen.

Nach der Tour ist vor der Tour. Der Tourorganisator hatte bereits angekündigt an einem Treffen der Gruppe die neue geplante Tour für 2018 vorzustellen. Darauf und welches Ziel diesmal ausgewählt wurde, waren schon alle sehr gespannt!

23.07.2017 A.B.