Der Nachbericht mit vielen Bildern!


Im Land der offenen Fernen – Wanderreise in der Rhön 2025

Unsere Mehrtageswanderung 2025 führte uns in die beeindruckende Landschaft der Rhön – genauer gesagt nach Kalten-Sundheim in der Thüringischen Rhön, gelegen im Dreiländereck von Hessen, Bayern und Thüringen. Im Hotel „Zur Guten Quelle“ fanden wir eine komfortable und ideale Unterkunft für unsere erlebnisreichen Tage.

Insgesamt standen drei abwechslungsreiche Wanderungen rund um Kalten-Sundheim auf dem Programm.

Erste Wanderung: Durch Hügel, Streuobstwiesen und zum Grimmelbach-Stausee

Den Auftakt bildete eine Rundwanderung über Kalten-Nordheim. Sanft ansteigende, begrünte Hügel mit rund 300 Höhenmetern boten bereits zu Beginn weite Ausblicke – ganz im Sinne des Rhöner Mottos „Land der offenen Fernen“.

Der Weg führte uns durch idyllische Streuobstwiesen mit zahlreichen Apfelbäumen, deren Früchte wir gern probierten. Zur Mittagszeit legten wir eine wohlverdiente Pause mit kleinem Imbiss und kühlen Getränken ein. Anschließend ging es weiter zum Grimmelbach-Stausee, bevor wir wieder nach Kalten-Sundheim zurückkehrten.

Zweite Wanderung: Panorama auf „Noahs Segel“ am Ellenbogen

Der Höhepunkt der zweiten Etappe war zweifellos „Noahs Segel“ auf dem Ellenbogen – eine imposante, 23 Meter hohe Aussichtsplattform im Herzen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Über 84 Stufen gelangten wir zur Besucherplattform in 14,5 Metern Höhe und befanden uns damit auf rund 830 Metern über dem Meeresspiegel.

Der Rundumblick über die gesamte Rhön bis nach Bayern, Hessen und Thüringen war schlichtweg atemberaubend. Nach diesem Erlebnis stärkten wir uns im Thüringer Rhön Haus mit regionalen Spezialitäten – begleitet von dem ein oder anderen Kreuzberg-Bier – bevor wir den Rückweg antraten.

Dritte Wanderung: Naturidylle rund um den Umpfenberg

Unsere letzte Wanderung führte uns zunächst zur versteckt gelegenen Fischbacher Hütte am Umpfenberg. Eingebettet in ein ehemaliges Basaltsteinbruchgelände und umgeben von artenreicher Flora und Fauna, bot sie einen wunderbaren Ort für eine kurze Rast.

Weiter ging es hinauf zur Wanderhütte „Rhön-Brise“ auf rund 670 Metern Höhe. Der Aufstieg wurde reich belohnt: Von der Südseite des Umpfenbergs eröffnete sich ein herrlicher Blick über den Thüringer Wald bis zu den Bergkuppen der Rhön in Hessen und Bayern. Hier wurde einmal mehr spürbar, warum die Rhön als „Land der offenen Fernen“ bekannt ist – ein Ort der Ruhe, Weite und Erholung fernab vom Alltagstrubel.

Nach einer deftigen Brotzeit führte uns der Weg über Kalten-Nordheim zurück nach Kalten-Sundheim.

Ein rundum gelungenes Wandererlebnis

Vier herrliche Tage vergingen wie im Flug – geprägt von eindrucksvollen Landschaften, großartigen Wanderungen und kulinarischen Genüssen.

Ein besonderer Dank gilt Hans-Werner Laudt, Jürgen Gogala und Lothar Reitz für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung dieser gelungenen Wanderreise.

Schon jetzt freuen wir uns auf die Wanderung 2026!

Andrea und Norbert Lang